Brand auf Campingplatz – 54-Jähriger nach Explosion auf Campingplatz in Untersuchungshaft

12.03.2019 – Coesfeld (ots) – Nachtragsmeldung. Gemeinsame Presserklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Coesfeld und der Polizei Münster Nach der Explosion und dem anschließenden Brand nahmen Polizisten den 54-jährigen Parzellenbesitzer noch in der Nacht auf dem Campingplatz fest. Der Mann aus Lüdinghausen befindet sich nun in Untersuchungshaft. Nach den Löscharbeiten erkannte ein Brandsachverständiger, dass der Explosion kein technischer Defekt zugrunde liegt. Offenbar hatte der Beschuldigte eine dort gelagerte Gasflasche bewusst aufgedreht, um dann mit einer zurückgelassenen brennenden Kerze die Detonation auszulösen.

Beim Polizeipräsidium Münster wurde daraufhin eine Mordkommission unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Ulrich Bux eingerichtet. „Durch die Nähe zu den anderen angrenzenden Parzellen hätten deren Bewohner durch die unkontrollierbare Explosion verletzt oder sogar getötet werden können“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Es ist nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass hier niemand Schaden genommen hat“, erläuterte Botzenhardt weiter. „Im Rahmen der Vernehmung räumte der 54-Jährige die Handlung in Teilen ein“, erklärte der Leiter der Mordkommission Ulrich Bux. „Er wollte nach ersten Erkenntnissen seine Lebenssituation hier beenden und im Nicht-Europäischen-Ausland neu anfangen“.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter am Amtsgericht Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes, Herbeiführens einer Sprengstoffstoffexplosion mit versuchter Todesfolge sowie besonders schwerer Brandstiftung mit versuchter Todesfolge und ordnete die sofortige Untersuchungshaft gegen den 54-Jährigen an. Für Medienauskünfte steht Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt unter der Rufnummer 0251 494 2415 zur Verfügung.

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Feuer auf Campingplatz – Wohnwagen und angrenzendes Gebäude in Vollbrand

10.03.2019 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Zu einem Feuer auf einem Campingplatz im Berenbrock wurde die Feuerwehr Lüdinghausen am Sonntagabend gegen 22 Uhr alarmiert. Bei Eintreffen der insgesamt 42 Kräfte standen ein Wohnwagen und ein angrenzendes Gebäude bereits in Vollbrand. Personen kamen bei dem Brand nicht zu schaden.

Mehrere Nachbarn wurden aufgrund der Rauchentwicklung evakuiert und vorübergehend von Helfern des DRK betreut. Sie konnten aber nach Abschluss der Löscharbeiten zurück in ihre Wohnwagen und Unterkünfte. Die Brandursache ermittelt jetzt die Polizei.

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Gegenverkehr ausgewichen – Kleinbus landet im Graben – 8 Verletzte


23.12.2018 – Coesfeld (ots/eigener Bericht). Ein 37-jähriger Pkw-Fahrer aus Borken befuhr gegen 03:30 Uhr mit seinem VW Bulli die B 474. Ihm kam ein Pkw entgegen, der gerade ein Überholmanöver durchführte. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Borkener auf den Grünstreifen aus. Hierbei fuhr er auf die beginnende Leitplanke auf und kippte zur fahrbahnabgewandten Seite in den Graben. Aufgrund der stark gedrosselten Geschwindigkeit wurden alle acht Personen im Fahrzeug nur leicht verletzt und durch eingesetzte Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Vier Rettungswagen, zwei Notärzte, ein leitender Notarzt sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst waren im Einsatz.

Hinweise zum entgegenkommenden Pkw, der nicht an der Unfallstelle anhielt, konnten vor Ort nicht gegeben werden. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.

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Geldautomat gesprengt – massiver Gebäudeschaden – Täter flüchtig

01.12.2018 – Coesfeld (ots). Am Samstag, 01.12.2018 sprengten Unbekannte gegen 04.20 Uhr den Geldautomaten in einem Verbrauchermarkt in Bösensell. Die Täter entkamen mit Bargeld in noch unbekannter Höhe mit einem grauen Sportwagen, vermutlich Audi über die Weseler Straße in Fahrtrichtung Münster. Durch die Sprengung mittels Gasgemisch entstand massiver Gebäudeschaden im Bereich rund um den Geldautomaten. Bis zum Abschluss der Spurensicherung bleibt der Markt geschlossen. Hinweise nimmt die Polizei in Lüdinghausen unter der Rufnummer 0 25 91/ 79 30 entgegen.

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Mit Alkohol, aber ohne Führerschein geradeaus über den Kreisverkehr – 4 Verletzte

23.11.2018 – Olfen (eigener Bericht). Verhältnismäßig glimpflich endete ein Verkehrsunfall am Freitagabend am Kreisverkehr B 235/Dattelner Straße/Eversumer Straße. Wie Polizeioberkommissar Jann Hagena von der Polizei in Lüdinghausen berichtete, fuhr gegen 22 Uhr ein 18-jähriger Mann aus Waltrop, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, aus Richtung Datteln kommend augenscheinlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit entgegen der Fahrtrichtung mit einem Liegemietwagen in den Kreisverkehr ein, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und ist dann geradeaus über die bepflanzte Mittelinsel „regelrecht geschossen“. Im weiteren Verlauf prallte der Liegemietwagen mit einem Kleinwagen zusammen und kam schließlich im Graben zum Stillstand.

Der Fahrer des Liegemietwagens, bei dem sich laut Polizeioberkommissar Hagena Hinweise auf Alkoholkonsum bestätigten, wurde dabei leichtverletzt. Sein Beifahrer blieb unverletzt. Die drei Insassen des Kleinwagens wurden ebenfalls leicht verletzt. Neben mehreren Rettungswagen und Notärzten war auch die Feuerwehr Olfen vor Ort, die die Einsatzstelle zur Patientenversorgung und für die polizeilichen Ermittlungen ausleuchtete. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.

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