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Gasflasche brannte – Bewohner nicht vor Ort – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

17.12.2017 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Gegen 16:30 Uhr wurden die beiden Löschzüge der Feuerwehr Lüdinghausen zu einem Brand in der Wagenfeldstraße alarmiert. Ein Zeuge hatte Flammen im hinteren Bereich des Hauses entdeckt und die Feuerwehr über den Brand informiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte eine Gasflasche an einem Grill auf einem Treppenabsatz in unmittelbarer Hausnähe. Die Flammen griffen auf die Holzvertäfelung des Daches über. Schlimmeres konnte jedoch verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Die Bewohner des Hauses hielten sich zum Zeitpunkt nicht im Haus auf. Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe konnten vor Ort noch nicht gemacht werden. Die Polizei ermittelt.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 17.12.2017 • RSS-Feed abonnieren


Schuppen brannte im Hinterhof – 9 Personen vor Ort von Notarzt gesichtet

03.12.2017 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Gegen 23 Uhr wurden die beiden Löschzüge der Feuerwehr Lüdinghausen zu einem Brand an der Münsterstraße alarmiert. Während man zunächst von Menschen in Gefahr ausging, konnte bei Eintreffen der ersten Kräfte schnell Entwarnung gegeben werden. Es brannte ein Schuppen im Hinterhof eines angrenzenden Mehrfamilienhauses. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten bereits eigenständig das Haus verlassen.

Insgesamt neun Personen wurden durch den eingesetzten Notarzt vor Ort gesichtet. Verletzt wurde niemand. Wie Michael Hofmann (Leiter Rettungsdienst) berichtete, waren insgesamt fünf Rettungswagen, ein Notarzt, eine leitende Notärztin und der organisatorische Leiter Rettungsdienst zusätzlich zur Feuerwehr zur Einsatzstelle geschickt worden. Wie es zum Brand kam, steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 04.12.2017 • RSS-Feed abonnieren


Feuerwehr und THW übten Dekontamination – „Anspannung und Professionalität, die ich mir so auch gewünscht habe.“

30.09.2017 – Kreis Coesfeld/Nottuln-Darup (eigener Bericht). Weit sind die Martinshörner im sonst eher ruhigen Darup zu hören. Zahlreiche Feuerwehr- und THW-Einsatzfahrzeuge wurden am Samstagmorgen zur Unterführung an der alten B 525 gerufen. Die Lage: Ein Gefahrguttransporter touchierte einen PKW. Der PKW fällt daraufhin die Brücke herunter. Im Fahrzeug befinden sich vier Personen, die eingeklemmt und schwer verletzt werden. Doch damit nicht genug. Zeitgleich befindet sich eine Schülergruppe nahe der Unterführung. Gefahrgut fällt von der B 525 ebenfalls herunter in Richtung Unterführung. Einige Schüler werden verletzt.

Was sich hier nach „Horrorszenario“ anhört, war glücklicherweise nur eine Übung. Im Amtsdeutsch: „Dekon V50-Übung nach Landeskonzept“, so Kreisbrandmeister Christoph Nolte. Mit rund 100 Einsatzkräften übten Kräfte der Feuerwehr Nottuln, des ABC-Zuges des Kreises Coesfeld (unterstützt von Einheiten aus dem Kreis Coesfeld) und des THW den Ernstfall. Im Mittelpunkt stand dabei die Reinigung der verletzten Personen, die sogenannte Dekontamination (Mit Dekontamination wird die Entfernung einer oder mehrerer gefährlicher Substanzen von einer Oberfläche und, sofern eingedrungen, auch aus den darunter liegenden Schichten bezeichnet. Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz u. Katastrophenhilfe).

Die Einsatzkräfte fuhren zunächst mit Blaulicht und Martinshorn den Sammelpunkt in Nottuln im Gewerbegebiet Beisenbusch an. Gemeinsam ging es anschließend weiter zur Einsatzstelle in Darup, wo bereits realitätsnah „verletzt geschminkte“ Darsteller einer Gruppe des DLRG Dülmen, die sich auf realistische Unfall-/Notfalldarstellung spezialisiert hat, die anrückenden Kräfte laut um „Hilfe“ schreiend in Empfang nahm. Die „V-Dekon-Komponente“ zur Reinigung kann nicht von einer Feuerwehr alleine gestemmt  werden. Sie besteht aus mehreren Fahrzeugen und mindestens 65 Einsatzkräften. „Es gibt insgesamt elf Gemeinden, die eine Feuerwehr unterhalten“, so Christoph Nolte. In der Regel werden acht Personen und ein Fahrzeug aus diesen Feuerwehren zusammengeführt, die dann die Kräfte des ABC-Zuges unterstützen.

Wie umfangreich dies ist, wird deutlich, wenn man weiß, dass vom Aufbau an der Einsatzstelle bis hin zur ersten Reinigung gut 45 Minuten benötigt werden. Sichtungs- und Reinigungszelte müssen aufgebaut werden. Die Wasserversorgung muss stehen, die Zelte und das Wasser müssen aufgeheizt werden.  Die Einsatzkräfte ziehen Spezialanzüge an. Und das sind nur einige der umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen. Wer bei Waschen und Duschen an die heimische warme Dusche denkt, wird enttäuscht. Gerade höchstens 34 Grad hat das Wasser der Duschen im Dekontaminationsbereich. Hintergrund: Bei wärmeren Wasser öffnen sich die Hautporen, so dass weitere Schadstoffe in den Körper eindringen könnten.

Der Kreis Coesfeld kann bereits auf reale Einsatzlagen der „V-Dekon-Komponente“ zurückblicken. So berichtet Christoph Nolte von Einsätzen, in denen Asbest freigesetzt wurde. Während der Löscheinsatz bereits nach recht kurzer Zeit beendet werden konnte, zog sich die Dekontamination über einen Tag. Grundsätzlich werde diese Einheit auch überörtlich zu Einsätzen alarmiert. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir landesweit einer der wenigen Einheiten sind, die das bewerkstelligen können, also 50 Personen innerhalb von einer Stunde zu dekontaminieren. Das ist schon eine stolze Leistung. Noltes Fazit zur Übung: „Anspannung und Professionalität, die ich mir so auch gewünscht habe.“

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 30.09.2017 • RSS-Feed abonnieren


Toter Säugling in Parkanlage entdeckt – Mordkommission eingerichtet

23.09.2017 – Coesfeld/Dülmen/Buldern (ots). Toter Säugling in Parkanlage entdeckt Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, Polizei Coesfeld und Polizei Münster Am späten Samstagnachmittag (23.09., 17:15 Uhr) entdeckten Passanten in der Parkanlage des Schloß Buldern an einer Teichanlage in einem Müllsack eine Kinderleiche im Säuglingsalter. Nach ersten Erkenntnissen liegt der Todeszeitpunkt bereits einige Zeit zurück. „Wir stehen ganz am Anfang der Ermittlungen und können noch keine Angaben zum Todeszeitpunkt oder der -ursache machen. Auch das Alter und das Geschlecht sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellbar. Erst eine Obduktion wird uns darüber Klarheit geben“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Wir haben vorsorglich eine Mordkommission eingerichtet, um die gesamten Umstände des Ablebens des Kindes aufzudecken“.

27.09.2017 – Coesfeld (ots). Mehrere Zeugenhinweise und eigene Ermittlungen führten Polizisten zur Mutter des toten Säuglings. Die junge Frau aus dem Münsterland gab in ihrer Vernehmung an, dass sie ungewollt schwanger wurde und sie dieses zunächst nicht bemerkt habe. Erst bei einer gynäkologischen Routineuntersuchung habe sie von der weit fortgeschrittenen Schwangerschaft erfahren. Mit ihrer Frauenärztin habe sie sich über ihre persönliche Lage und den Möglichkeiten vor und nach der Geburt ausgetauscht. Ihrem sozialen Umfeld habe sie die Schwangerschaft verheimlicht. Im Juli habe die junge Frau den Säugling dann plötzlich und unerwartet tot zur Welt gebracht. Sie erklärte alleine zu Hause und mit der Situation überfordert gewesen zu sein.

„Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine Zweifel an der Darstellung der jungen Mutter, werden aber durch weitere Ermittlungen und Untersuchungen die Aussage nun überprüfen“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 24.09.2017 • RSS-Feed abonnieren


Großübung am St.-Katharinen-Stift – Feuerwehr, DRK, THW und Polizei üben gemeinsam – umfangreiches Szenario

23.09.2017 – Coesfeld (eigener Bericht). Keine leichte Aufgabe hatte Einsatzleiter Richard Schulze-Holthausen mit seinen Kameraden der Feuerwehr und den Kräften von DRK, THW und Polizei bei der Großübung am Samstag zu bewältigen. „Vom Szenario her ist es mit eine der größten Übungen, die wir bisher hatten“, beschreibt Schulze-Holthausen seine Eindrücke.

Am Samstag fand eine Großübung am St.-Katharinen-Stift in der Coesfelder Innenstadt statt. Gegen 14 Uhr rückten zahlreiche Einsatzkräfte mit Fahrzeugen in Richtung Ritterstraße aus. Knallgeräusche, Rauchwolken und Hilferufe aus dem Gebäude sorgten für ein realistisches Szenario, so dass auch mancher Passant, verängstigt fragte, ob es wirklich brennen würde.

Das umfangreiche Szenario: Beim Befüllen der Heizöltanks im Keller des St.-Katharinen-Stiftes kommt es aufgrund eines bisher unbekannten Störfalles zu einer Verpuffung mit Folgebrand, der sich im Kellergeschoss ausbreitet und durch die Zerstörung des Füllschlauches auch auf das Tankfahrzeug, das in der Zufahrt zwischen Altenheim und Tagespflege steht, übergreift. Es besteht akute Gefahr der Brandausbreitung auf weitere Gebäude und die Obergeschosse des Katharinen-Stiftes. Zum Zeitpunkt der Verpuffung befinden sich neben zwei Haustechnikern und dem Tankwagenfahrer weitere neun Personen im Kellergeschoss.

Im Gebäude der Tagespflege findet eine Veranstaltung mit Jugendlichen und Bewohnern des Altenheimes statt (ca. 20 Personen). Bei den Bewohnern des Altenheimes handelt es sich teilweise um Menschen mit Geh- und Stehbehinderung sowie um Rollstuhlfahrer. Durch den brennenden Tankwagen ist ihnen der Rettungsweg versperrt worden. Es besteht Gefahr für Leib und Leben. Die Personen geraten in Panik.

Aufgrund des Brandes im Kellergeschoss kommt es zu einer Zerstörung von Teilen der Hauselektrik und somit zu einem Stromausfall im Gebäude. Umfangreiche Maßnahmen für eine Ersatzstromversorgung sind erforderlich, insbesondere zum Betrieb der Beatmungsgeräte einiger Bewohner.

Aufgrund von anderen Unglücksfällen und Teilsperrungen von Stationen des nahegelegenen Krankenhauses können dort keine Patienten aufgenommen werden. Es muss nach Alternativen gesucht werden. 

Im weiteren Verlauf der Übung entsteht durch Unaufmerksamkeit ein Fettbrand in einer Wohnung im Nebengebäude des Stiftes. Bei Löschversuchen mit Wasser kommt es zu einer Fettexplosion. Eine Bewohnerin wird schwer verletzt. Ein weiterer Bewohner (Rollstuhlfahrer) versucht mit dem Aufzug das Gebäude zu verlassen. Der Aufzug bliebt jedoch stecken, so dass zusätzlich auch dieser Bewohner befreit werden muss. 

Alleine an der ausführlichen Beschreibung erkennt man die Komplexität der Übung und kann die umfangreiche Arbeit des eingesetzten Vorbereitungsteams nur erahnen. Die Leitung der Feuerwehr und die eingesetzten Kräfte waren im Vorfeld nicht eingebunden. „Wir wurden im Prinzip ins kalte Wasser geworfen“, beschreibt Richard Schulze-Holthausen, Einsatzleiter der Feuerwehr bei der Übung.

Nach gut zweieinhalb Stunden wurde das Übungsende verkündet und die insgesamt rund 190 an der Übung beteiligten Einsatzkräfte trafen sich im Anschluss zum kameradschaftlichen Erfahrungsaustausch in gemütlicher Runde in der Wache am Rottkamp. Ein erstes Fazit des Einsatzleiters: „Die Übung ist hervorragend gelaufen. Das Grobe hat funktioniert. So soll es ja auch sein. Wir werden in der nächsten Woche eine Übungsnachbesprechung machen. Dort werden wir analysieren, was gut und was vielleicht nicht so gut funktioniert hat.“

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