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Erste Feuerwehrauto-Hüpfburg in Deutschland – Kinderfeuerwehr erhält Einsatzfahrzeug der besonderen Art

Dülmen (eigener Bericht). Über ein neues Einsatzfahrzeug der besonderen Art kann sich die Dülmener Kinderfeuerwehr freuen. Wer jetzt an einen Transporter oder ein Löschfahrzeug denkt, liegt falsch. Es handelt sich auch nicht um ein Fahrzeug zur Brandbekämpfung, sondern eher zur Langeweile-Bekämpfung. Seit kurzem ist die Dülmener Nachwuchs-Feuerwehr im Besitz einer riesigen Hüpfburg in Form eines Feuerwehrfahrzeugs. Die „technischen Daten“ sprechen für sich: Die Hüpfburg hat eine Breite von vier Metern, eine Länge von acht Metern und sie ist insgesamt 4,50 Meter hoch. Ausmaße, die jedes echte Feuerwehrfahrzeug als Miniaturauto erscheinen lassen. Gerade mal rund 40 Sekunden dauert es, bis die Hüpfburg komplett aufgeblasen ist und in Betrieb genommen werden kann. 16 Kinder haben gleichzeitig ausreichend Platz zum Hüpfen und Toben.

Die Idee kam bei einem gemeinsamen Ausflug nach Goch. Dort hatten die Kinder sehr viel Spaß auf den Hüpfburgen. Eduard Wolf kam daraufhin die Idee, so eine Hüpfburg müsste es doch auch für die Kinderfeuerwehr geben. So machten sich die Betreuer auf die Suche nach einem Hersteller für Hüpfburgen. „Hüpfburgen in LKW-Form gibt es schon, aber als Feuerwehrfahrzeug ist die Dülmener Hüpfburg einmalig“, so der Vorsitzende der Kinderfeuerwehr Markus Becker. Umso größer daher auch die Freude, als die Einzelanfertigung den 32 Sponsoren aus Dülmen und Umgebung bei einem kleinen Umtrunk präsentiert werden konnte. Weiteres Highlight: Ein Sponsor baute zum einfachen und bequemen Transport der Hüpfburg und des Zubehörs in Eigenarbeit einen Anhänger mit Rollcontainern.

Doch nicht nur der Spaß steht bei der Anschaffung der Hüpfburg im Vordergrund. Das imposante Hüpfburg-Fahrzeug kann gegen einen kleinen Betrag für Veranstaltungen gemietet werden. Mit den Einnahmen will man die Kosten der Kinderfeuerwehr decken und Überschüsse der Aktion „Kindern helfen Kindern“ spenden und so Projekte für Kinder unterstützen. Preise und Termine können per E-Mail angefragt werden unter huepfburg ‘at’ feuerwehr-duelmen.de.

Druck- und sendefähiges Bild- und Videomaterial können Sie unter der Rufnummer 0163 7943876 bestellen.

Videomaterial (Vorschau):

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O-Ton Markus Becker, 1. Vorsitzender Kinderfeuerwehr Dülmen

O-Ton Donald Niehues, Kreisbrandmeister

Fotostrecke:

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 24.01.2011 • RSS-Feed abonnieren

„Die großen roten Autos ziehen noch immer!“ – Kinderfeuerwehr soll Lust auf Dienst in der Feuerwehr machen

Dülmen (eigener Bericht). „Die großen roten Autos ziehen noch immer“, stellt Eduard Wolf von der Dülmener Kinderfeuerwehr fest. Und die Zahlen sprechen für sich. Derzeit sind bei der Dülmener Kinderfeuerwehr 32 Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren aktiv, 36 weitere stehen bereits auf der Warteliste. Auf spielerische Art und Weise stehen Brandschutzerziehung und –aufklärung altersgerecht aufbereitet, im Mittelpunkt der Treffen. Regelmäßig finden diese alle 14 Tage an einem Samstag von 15:30 bis 17 Uhr an der Dülmener Feuerwache statt.

Wie schnell ein Weihnachtsbaum oder Adventskranz Feuer fangen kann, lernen die Nachwuchsfeuerwehrmänner und –frauen genauso wie den sicheren Umgang mit Streichhölzern, das richtige Löschen einer Kerze oder auch soziale Aspekte, wie die Teamfindung. „Kameradschaft und Teamfähigkeit sind bei der Feuerwehr auch bei späteren echten Einsätzen wichtig. Um das zu trainieren, haben wir mit den Kindern einen Ausflug zum Maisfeldlabyrinth gemacht. Ziel war es, als Team reinzugehen und das Labyrinth als Team wieder zu verlassen“, so Eduard Wolf.

Gegründet wurde die Dülmener Kinderfeuerwehr im Jahr 2006. Sie ist Teil der Feuerwehr Dülmen, die Mannschaft, Gerät und Ausbildungsideen zur Verfügung stellt. Das ganze passiert nicht ganz uneigennützig:  Durch die frühe Bindung der Kinder an die Feuerwehr, erhofft man sich viele Nachwuchskräfte für die Feuerwehr gewinnen zu können.  „Es gibt verschiedene Ansätze neue Mitglieder für die Feuerwehr zu begeistern. Wir sind den Weg über die Kinderfeuerwehr gegangen“, erläutert Kreisbrandmeister Donald Niehues. „Die Kinder gehen in die Kinderfeuerwehr, später wechseln sie in die Jugendfeuerwehr und die ganz hartnäckigen kriegen wir danach in den aktiven Dienst der Feuerwehr“, so Niehues mit einem leichten Schmunzeln.

Druck- und sendefähiges Bild- und Videomaterial können Sie unter der Rufnummer 0163 7943876 bestellen.

Videomaterial (Vorschau):

Videomaterial

O-Ton Eduard Wolf, Kinderfeuerwehr Dülmen

O-Ton Donald Niehues, Kreisbrandmeister, Kreis Coesfeld

Fotostrecke:

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 24.01.2011 • RSS-Feed abonnieren

Holzlaster kippt auf Brücke um – Baumstämme fielen auf die Autobahn – Glück im Unglück

Dülmen (eigener Bericht). Ein mit Baumstämmen beladener Lkw verunglückte heute Vormittag auf einer Brücke über der A43. Der Unfall geschah an der Anschlussstelle Dülmen. Beim Linksabbiegen auf die Coesfelder Straße kippte der LKW aus bisher nicht geklärter Ursache auf die Seite. Die Ladung löste sich teilweise, rollte auf die Fahrbahn und drückte gegen das Brückengeländer. Einige Stämme fielen auf die unter der Brücke herführende Autobahn A43, wo durch ein Wunder kein Auto getroffen wurde. Hier ereignete sich lediglich ein leichter Unfall, vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Während der Berungsarbeiten kam es an der Unfallstelle zu einem weiteren Zwischenfall. Beim Abbiegen touchierte ein LKW den geparkten Dienstwagen von Zivilfahndern und beging anschließend Fahrerflucht. Eine Motorradstreife nahm direkt die Verfolgung auf. Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Münster für die Dauer der Aufräumarbeiten teilweise gesperrt. Auch an der Coesfelder Straße (B474) kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

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Dachstuhl des DRK-Kindergartens brannte – 150.000 Euro Schaden – Polizei geht von Brandstiftung aus

Billerbeck (eigener Bericht/ots). Zu einem Dachstuhlbrand beim DRK-Kindergarten “Oberlau” kam es am Freitagabend gegen 21:45 Uhr. “Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Vordach des Gebäudes am Aulendorfer Weg. Daher wurde direkt eine Erhöhung des Alarmstichwortes vorgenommen und die Drehleiter aus Coesfeld zur Unterstützung angefordert”, so Feuerwehr-Pressesprecher Florian Heuermann. Per Innen- und Außenangriff bekämpften rund 50 Einsatzkräfte das Feuer. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, da sich zahlreiche Glutnester gebildet hatten. Zur Bekämpfung musste zunächst der Zugang zum Dachstuhl freigelegt werde. Feuerwehrmänner schlugen dafür mit Äxten Löcher ins Dach, so dass anschließend gezielt gelöscht werden konnte. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Wie die Polizei in einer Presseinformation mitteilt, gehe man nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus. Brandsachverständige der Polizei ermitteln. Der Sachschaden wird seitens der Polizei auf 150.000 Euro geschätzt.

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O-Ton Florian Heuermann, Pressesprecher Feuerwehr Billerbeck

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