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Raubmord in Merfeld: 51-jähriger Dülmener festgenommen

Dülmen (ots). Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, des Polizeipräsidiums Münster und der Polizeibehörde Coesfeld

Am Donnerstag, dem 12. Mai 2011 wurde  eine 51-jährige Frau aus Dülmen- Merfeld tot in ihrer Wohnung gefunden. Der Leichnam wies mehrere Stichverletzungen auf. Zusätzlich fanden sich Verletzungen, die auf Gewalteinwirkung gegen den Kopf schließen lassen. “Durch die Stiche sind innere Organe verletzt worden”, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer nach der Obduktion. “Letztendlich ist das Opfer durch diese Verletzungen verblutet.” Obwohl es in der Wohnung zunächst oberflächlich betrachtet nach einem möglichen Raubmord aussah, ermittelten die Fahnder natürlich professionell in alle Richtungen.

Nach Auswertung und Abgleich am Tatort  vorgefundener und gesicherter Spuren wurde gestern Nachmittag (Montag, 23. Mai 2011) ein 51- Jähriger Dülmener als dringend tatverdächtig festgenommen. “Der Mann ist verheiratet und stammt aus dem Bekanntenkreis des 51-jährigen Opfers.” gibt der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Herbert Mengelkamp preis. “Er räumte die Tötung der Frau zwar grundsätzlich ein, schilderte aber hinsichtlich des  Tatablaufs die unterschiedlichsten Varianten. Die reichen von angeblicher Notwehr bis hin zur Beteiligung von Unbekannten. Insgesamt will er einen “Filmriss” gehabt haben. Auch hinsichtlich des Motivs ergibt sich für die Ermittler kein klares Bild. “Die Tötungshandlung  soll Folge eines Streites am Morgen des 12. Mai 2011  gewesen sein, wobei sich der Mann an Ursache und Inhalt dieses Streites nicht mehr erinnern können will.  Wir haben da noch ein gehöriges Stück Aufklärungsarbeit vor uns,” ergänzt Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer für die Ermittlungsbehörden. “Mit unseren bisherigen Erkenntnisse wird die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Gericht Untersuchungshaft für den 51-Jährigen beantragen.”

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 24.05.2011 • RSS-Feed abonnieren

Aktualisiert (Tag- und Nachtbilder vorhanden): Sohn findet Mutter tot in der Badewanne – Raubmord in Merfeld

Dülmen-Merfeld, Lavesumer Straße (ots). Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, des Polizeipräsidiums Münster und der Kreispolizeibehörde Coesfeld.

Am heutigen Donnerstag um 15.36 Uhr wurde die Leitstelle der Coesfelder Polizei von einem 19-jährigen Mann aus Dülmen-Merfeld angerufen. Dieser gab an, seine 51-jährige Mutter tot in der Wohnung aufgefunden zu haben. Erste Ermittlungen am Tatort ließen den Schluss zu, dass die Frau gewaltsam zu Tode kam. Seit 11 Uhr morgens hatte die Familie vergeblich versucht, die Mutter telefonisch zu erreichen.

Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist von einem Raubmord auszugehen, da die gesamte Wohnung offensichtlich nach Bargeld und sonstigen Wertgegenständen durchsucht worden ist. Ob Gegenstände oder Geld entwendet wurde, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die Frau wurde von ihrem Sohn in der Badewanne liegend aufgefunden. Bei einer ersten Inaugenscheinnahme durch die Spurensicherung wurden Stichverletzungen im Oberkörperbereich festgestellt. Zur genauen Ermittlung der Todesursache und des möglichen Todeszeitpunktes hat die Staatsanwaltschaft Münster eine Obduktion angeordnet. Diese wird morgen im Tagesverlauf stattfinden, mit ersten Ergebnissen ist nicht vor morgen Nachmittag zu rechnen.

Der 51-jährige Ehemann, die 15-jährige Tochter und der 19-jährige Sohn der Familie werden notfallseelsorgerisch betreut. Derzeit liegen keine Anhaltspunkte für ein mögliches Tatmotiv oder auf mögliche Täter vor. Weitere Presseauskünfte sind ab morgen Nachmittag an die Staatsanwaltschaft in Münster, Telefon 0251-494-2415, Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer, zu richten.

Zeugen, die im Zeitraum zwischen 10.30 Uhr und 15.00 Uhr in Merfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Coesfeld, Telefon 02541-140, in Verbindung zu setzen.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 12.05.2011 • RSS-Feed abonnieren

Dachstuhl eines Einfamilienhauses brennt in voller Ausdehnung – Haus unbewohnbar

Senden-Ottmarsbocholt (eigener Bericht). Gegen 21:30 Uhr wurden die Löschzüge der Feuerwehr Senden zu einem Dachstuhlbrand “Auf dem Felde” gerufen. Bei Eintreffen der Kräfte brannte das Dach bereits durch und Flammen schlugen oben heraus. Die drei Bewohner konnten sich unverletzt ins Freie retten. Insgesamt 46 Kräfte mit zehn Fahrzeugen sind derzeit im Einsatz und versuchen das Feuer mit Innen- und Außenangriff und mittels Drehleiter zu bekämpfen. Der Einsatz wird noch bis in die Nacht dauern, da große Teile der Dachhaut geöffnet werden müssen, damit mögliche Glutnester abgelöscht werden können. Nach Einschätzung der Feuerwehr ist das Haus unbewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Vollalarm für Feuerwehr – Fahrradgeschäft brennt in voller Ausdehnung – 12 Bewohner unverletzt

Coesfeld (eigener Bericht). Vollalarm für die Feuerwehr Coesfeld am Montagabend gegen 22.10 Uhr. Innerhalb kürzester Zeit erreichen die Leitstelle zahlreiche Anrufe. Alle Anrufer melden einen Großbrand in Coesfeld auf der Grimpingstraße. Ein großes Fahrradgeschäft steht in Vollbrand. Die Flammen drohen auf ein nahegelegenes Wohn- und Geschäftshaus überzugreifen. Sofort werden drei Löschzüge der Feuerwehr Coesfeld und eine zweite Drehleiter aus Dülmen zur Einsatzstelle gerufen. Insgesamt sind zu Spitzenzeiten rund 80 Einsatzkräfte vor Ort. Bei Eintreffen schlagen den Einsatzkräften Flammen und vor allem dichter Qualm entgegen. Im angrenzenden Wohnhaus sind laut Polizei insgesamt 12 Bewohner gemeldet. Alle konnten unverletzt das Haus verlassen. Da das Wohnhaus derzeit unbewohnbar ist, kamen die Familien bei Freunden und Bekannten unter. Unterstützend sorgte das Ordnungsamt Coesfeld für eine Bleibe in der Nacht. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Brandermittler der Polizei haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen, eine Begehung der Brandstelle könne jedoch nicht vor dem Morgen erfolgen, so Martin Pollmann, Pressesprecher der Polizei. Noch während die Feuerwehr das Feuer an der Grimpingstraße bekämpfte, wurden in Coesfeld an zwei weiteren Stellen in der Coesfelder Innenstadt brennende Müllcontainer gemeldet, die von Anwohnern oder der Feuerwehr gelöscht wurden.

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PKW gerät unter LKW – tödlicher Unfall bei Lüdinghausen

Lüdinghausen (ots). Heute gegen 13.35 Uhr kam es auf der Landstraße 835 zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 53-jähriger Autofahrer aus Senden befuhr mit seinem PKW die Selmer Straße aus Richtung  Selm kommend in Richtung Lüdinghausen. Ihm kam ein LKW entgegen, der von einem 41-jährigen Fahrer aus Warendorf gefahren wurde. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der PKW nach links von der Fahrbahn ab und prallte im Gegenverkehr frontal gegen den LKW. Dabei wurde der Fahrer des PKW so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der LKW-Fahrer erlitt einen Schock, blieb aber sonst unverletzt. Die Landstraße ist derzeit voll gesperrt, die Sperrung wird noch längere Zeit andauern. Eine weiträumige Umfahrung der Unfallstelle wird angeregt. Ein angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz. Der Sachschaden wird auf mehr als 20.000 Euro geschätzt.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 06.05.2011 • RSS-Feed abonnieren