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Spritztour endete im Gleisbett – PKW von Güterzug erfasst – Fahrer und Beifahrer konnten sich retten

Nottuln-Appelhülsen/Senden (eigener Bericht). Trotz Totalschaden am PKW endete eine Spritztour zweier junger Erwachsener in der Nacht zu Samstag glimpflich. Die beiden jungen Männer wollten alkoholisiert eine Spritztour in der Bauerschaft Wierling zwischen Appelhülsen und Senden machen. Aus bisher nicht geklärten Gründen gerieten sie mit dem Auto auf das Gleisbett (Strecke Münster – Essen). Mit Gesichtsverletzungen konnten sie ihren PKW verlassen. Nur wenige Minuten später erfasste ein herannahender Güterzug das Auto und schleuderte es durch die Luft. Der PKW kam auf einem angrenzenden Feld kopfüber zum Stillstand. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Lok wurde bei dem Aufprall ebenfalls beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Noch in der Nacht wurde mit Hilfe eines Notfallmanagers der Bahn eine neue Lok organisiert.

POL-COE: PKW wird von einem Güterzug gerammt

Nottuln, Wierling (ots). Am 10.12.2011 gegen 02.25 Uhr kam es auf der Bahnlinie Münster-Essen zu einem nicht alltäglichen Unfall. Zwei 19- und 21-jährige Männer aus Nottuln waren offensichtlich alkoholisiert mit einem PKW unterwegs. Aus bislang nicht geklärter Ursache gerieten sie mit ihrem Auto auf das Gleisbett der Bahnlinie, dabei fuhr sich das Auto fest. Mit Gesichtsverletzungen konnten die Männer das Auto verlassen. Kurze Zeit später passierte ein Güterzug die Stelle und rammte den PKW. Dieser wurde durch die Luft geschleudert und kam auf einem angrenzenden Feld auf dem Dach liegend zum Stillstand. Am Auto entstand Totalschaden, die Lok wurde ebenfalss schwer beschädigt. Die Lok war nicht mehr fahrbereit, die zweispurige Bahnlinie war kurze Zeit voll gesperrt. Durch den Notfallmanger der Bahn AG wurde eine andere Lok organisiert. Dem 19-jährigen Fahrer wurde auf Anordung der Staatsanwaltschaft Münster eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 10.12.2011 • RSS-Feed abonnieren

Scheune brannte nieder – Gasflaschen explodierten – schwierige Wasserversorgung

Lüdinghausen (eigener Bericht). Zu einem Scheunenbrand wurde die Feuerwehr Lüdinghausen gegen Mitternacht in der Nacht zu Samstag gerufen. In der Bauerschaft Ermen stand bei Eintreffen eine Scheune, in der ein PKW abgestellt und Dachziegel sowie Gasflaschen gelagert wurden, in Vollbrand. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, da aufgrund der fehlenden Wasserversorgung in der Bauerschaft ein Pendelverkehr eingerichtet und mehrere Kilometer Schlauch verlegt werden mussten. Zur Unterstützung wurden auch die Kameraden der Feuerwehren Nordkirchen und Ascheberg alarmiert. Immer wieder explodierende kleinere Gasflaschen erschwerten die Löscharbeiten ebenfalls. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache und Schadenshöhe.

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Schwerer Unfall bei Coesfeld – Auto in zwei Teile zerrissen – Drei junge Männer (19, 19 und 21) sterben an der Unfallstelle

Coesfeld (eigener Bericht). Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Bauerschaft Harle zwischen Coesfeld und Nottuln. Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei kam ein PKW aus Richtung Nottuln und überholte mehrere Autos. Er kam ins Schleudern, geriet in den Graben, wo er durch die Wucht des Aufpralls in die Luft geschleudert wurde und in rund drei bis vier Metern Höhe eine Baumkrone abriss. Der PKW zerbrach in zwei Teile. Die Insassen wurden aus dem Auto geschleudert. Drei junge Menschen kamen ums Leben. Die Polizei ermittelt derzeit zur Identität der Jugendlichen und versucht die genaue Unfallursache zu rekonstruieren.

 

Lagefortschreibung (ots/Polizei).   Am Samstag, 03.12.2011 gegen 23.19 Uhr befuhren drei junge Männer im Alter von 19, 19 und 21 Jahren, die alle aus Nottuln stammen, die B 525 aus Richtung Darup kommend in Fahrtrichtung Coesfeld. Sie überholten dabei mit offensichtlich stark überhöhter Geschwindigkeit zunächst einen PKW und einen Taxi-Bus. Ausgangs einer Rechtskurve geriet das Auto nach dem Abschluss des Überholvorgangs ins Schleudern. Das Auto prallte gegen einen Straßenbaum am linken Fahrbahnrand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto in zwei Teile zerrissen. Zwei Insassen, 19 und 21 Jahre alt, wurden aus dem PKW auf die angrenzende Grünfläche geschleudert. Der dritte Fahrzeuginsasse, 19 Jahre alt, wurde im Fahrzeugheck eingeklemmt und verstarb ebenso wie die beiden anderen Personen noch an der Unfallstelle. Die Bundesstraße B 525 wurde bis in die frühen Morgenstunden komplett gesperrt, zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der Sachschaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt. Nach Klärung der Identität der Personen wurden die Angehörigen notfallseelsorgerisch betreut. Die Spurensuche wird im Tagesverlauf an der Unfallstelle fortgesetzt.

 

Coesfeld, Harle, Bundesstraße 525 (ots). Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster und der Kreispolizeibehörde Coesfeld vom 06.12.2011

Die Ermittlungen der Polizei, des KFZ- Sachverständigen und der Staatsanwaltschaft Münster ergaben, dass der 21-jährige Mann aus Nottuln das Auto gefahren hat, welches am Samstag, 03.12.2011 gegen 23.19 Uhr auf der Bundesstraße B 525 in Coesfeld verunglückt ist. Der 21-jährige Fahrer und der 19-jährige Beifahrer auf dem Vordersitz waren offensichtlich nicht angeschnallt. Der 19-jährige Mann der auf der Rückbank saß, hatte den Gurt angelegt. Der Sachverständige hat im Rahmen der technischen Untersuchung des PKW festgestellt, dass das Auto mit 3 Winter- und einem Sommerreifen ausgestattet war. Zudem ist offensichtlich erst wenige Tage vor dem Unfall ein anderer Motor als der serienmäßig vorgesehene Motor im Fahrzeug verbaut werden. Der nachträglich eingebaute Motor hatte zudem eine deutlich höhere PS-Leistung.

Nach Auswertung der Spuren liegen weiterhin keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vor, Anhaltspunkte für Alkohol- oder BTM Konsum beim Fahrer konnten ebenfalls nicht erlangt werden. Endgültige Klarheit wird die Auswertung einer beim 21-jährigen Fahrer entnommen Blutprobe ergeben, das Ergebnis wird allerdings erst in einigen Tagen vorliegen. Unfallursächlich war nach Auswertung aller verfügbaren Spuren somit in erster Linie überhöhte Geschwindigkeit. Die Vernehmung von Zeugen und die weiteren Ermittlungen dauern an.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 04.12.2011 • RSS-Feed abonnieren