Flucht vor Polizei – PKW durchbricht Brückengeländer – Fahrzeugführer flüchtet – Beifahrer gerät bei Fluchtversuch unter PKW und muss von Feuerwehr befreit werden

25.06.2017 – Coesfeld (ots). Am 25.06.2017, gegen 02:15 Uhr, beabsichtigte eine Streifenwagenbesatzung ein vorausfahrendes Fahrzeug zu kontrollieren. Der Fahrer des Pkw beschleunigte plötzlich und entzog sich vor einer Kurve dem Blickfeld der Beamten. Nachdem die Beamten die Kurve passiert hatten, bemerkten sie, aufgrund eines Lichtscheines, den zuvor vorausgefahrenen Pkw neben der Fahrbahn. Dieser war durch das Brückengeländer des „Tüskenbaches“ gebrochen und in einer Böschung in ca. 1 m Tiefe zum Stillstand gekommen.

Der Fahrzeugführer flüchtete von der Unfallstelle, konnte jedoch in unmittelbarer Nähe gestellt werden. Der Beifahrer, ein 38-jähriger Ahauser, geriet bei seinem Versuch aus dem Pkw zu fliehen, unter das Fahrzeug und musste von der eingesetzten Feuerwehr befreit werden. Er wurde schwerverletzt der Uniklinik Münster zugeführt. Der Fahrzeugführer, ein 33-jähriger Ahauser, wurde schwerverletzt dem Krankenhaus Coesfeld zugeführt. Da er nach eigenen Angaben sowohl Alkohol als auch Betäubungsmittel konsumiert hatte, wurde durch die Staatsanwaltschaft die Entnahme von Blutproben angeordnet.

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Dachstuhlbrand – Asbestverdacht – 250.000,- EUR Schaden – Feuerwehrmann verletzt

12.06.2017 – Senden (ots). Am Montag um 18.09 Uhr wurde der Polizei im Kreis Coesfeld eine Rauchentwicklung am Dach eines Reihenmehrfamilienhauses in Senden Am Mühlenbach gemeldet. Ersteintreffende Kräfte von Feuerwehr und Polizei stellten eine Brandentwicklung am Dach des Hauses fest. Sie evakuierten unmittelbar die Bewohner des brennenden Hauses und der Nachbarhäuser. An den Löscharbeiten waren über 100 Kräfte der Feuerwehren Senden, Lüdinghausen, Nottuln-Appelhülsen und des kreisweiten ABC-Zuges aus Dülmen beteiligt. Da nicht klar war, welche Materialien in dem Haus aus den 70er Jahren verbaut waren, wurde die umliegende Wohnbevölkerung aufgefordert, Fenster und Türen bis 22 Uhr geschlossen zu halten.

Derzeit laufen Messungen des Landesumweltamtes. Ermittlungen zu der Brandursache nahm die Polizei vor Ort auf. Sie prüft auch, ob Dacharbeiten am Nachmittag ursächlich waren. Bei dem Brand wurden insgesamt vier Personen leicht und ein Feuerwehrmann schwer verletzt und vom DRK-Rettungsdienst betreut; der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 250.000 Euro. Von den zwischenzeitlich evakuierten 84 Personen mussten die 19 Bewohner des brandbefangenen Hauses anderweitig untergebracht werden. Sie kamen bei Freunden und Verwandten unter. Ob auch die benachbarten Häuser länger nicht betreten werden dürfen, hängt vom Ergebnis der Messungen ab. Der Brandort ist beschlagnahmt.

Update 1:

13.06.2017 – Coesfeld (ots). Messungen des Landesumweltamtes in der Nacht und eines von der Gemeinde Senden beauftragten Fachlabors am Morgen haben eine Belastung mit Asbest durch herabgefallene Teile der Dacheindeckung ergeben. Diese liegen unmittelbar um das brandbefangene Gebäude. Eine Fachfirma reinigt momentan den kontaminierten Bereich und einen ebenso großen Sicherheitspuffer. Die Reinigungsarbeiten werden sich noch mindestens bis morgen hinziehen. Sobald die Nachbarhäuser gereinigt sind, werden sie für die Bewohner wieder freigegeben. Nach Reinigung des Brandhauses wird es durch Brandermittler der Polizei und einen Brandsachverständigen untersucht. Erst danach kann dort die Freigabe erfolgen. Mit einem Eregebnis ist nicht vor Ende dieser Woche zu rechnen.

Update 2:

13.06.2017 – Coesfeld (ots). Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten im Bereich der öffentlich zugänglichen Bereiche rund um das Brandhaus, konnte die Gemeinde Senden den Anwohnern der beiden evakuierten Nachbarhäuser aktuell (Dienstag, 13.06.2017, 16.40 Uhr) den Zugang wieder gewähren. Die Reinigung des Brandhauses erfolgt am morgigen Mittwoch. Vorerst bleibt das Haus gesperrt.

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Flammen aus Fenster und Dach – zwei Anwohner und zwei Feuerwehrleute verletzt

02.06.2017 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Zu einem Wohnungsbrand an der Olfener Straße (Höhe Bahnhofstraße) wurden die Löschzüge Lüdinghausen und Seppenrade am späten Freitagabend alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster am Balkon der Wohnung und aus dem Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr brachte eine verletzte Person in Sicherheit. Sieben weitere Personen konnten das Haus eigenständig verlassen. Insgesamt wurden zwei Anwohner und zwei Feuerwehrleute verletzt.

Zur Unterstützung wurden Kräfte auf Senden und Olfen sowie eine weitere Drehleiter herbeigezogen. Zahlreiche Schaulustige beobachteten die Löscharbeiten. Die Brandursache steht noch nicht fest. Angaben zur Schadenshöhe können noch nicht gemacht werden. Das Haus ist derzeit unbewohnbar.

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