Mit Alkohol, aber ohne Führerschein geradeaus über den Kreisverkehr – 4 Verletzte

23.11.2018 – Olfen (eigener Bericht). Verhältnismäßig glimpflich endete ein Verkehrsunfall am Freitagabend am Kreisverkehr B 235/Dattelner Straße/Eversumer Straße. Wie Polizeioberkommissar Jann Hagena von der Polizei in Lüdinghausen berichtete, fuhr gegen 22 Uhr ein 18-jähriger Mann aus Waltrop, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, aus Richtung Datteln kommend augenscheinlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit entgegen der Fahrtrichtung mit einem Liegemietwagen in den Kreisverkehr ein, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und ist dann geradeaus über die bepflanzte Mittelinsel „regelrecht geschossen“. Im weiteren Verlauf prallte der Liegemietwagen mit einem Kleinwagen zusammen und kam schließlich im Graben zum Stillstand.

Der Fahrer des Liegemietwagens, bei dem sich laut Polizeioberkommissar Hagena Hinweise auf Alkoholkonsum bestätigten, wurde dabei leichtverletzt. Sein Beifahrer blieb unverletzt. Die drei Insassen des Kleinwagens wurden ebenfalls leicht verletzt. Neben mehreren Rettungswagen und Notärzten war auch die Feuerwehr Olfen vor Ort, die die Einsatzstelle zur Patientenversorgung und für die polizeilichen Ermittlungen ausleuchtete. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 24.11.2018 • RSS-Feed abonnieren


Feuerwehr und DRK übten gemeinsam – Menschenrettung im Vordergrund – Übung sorgte für Gesprächsstoff in sozialen Netzwerken

20.11.2018 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Zwei laute Knallgeräusche sorgten am Dienstagabend gegen 19 Uhr für allerhand Gesprächsstoff und wilde Diskussionen und Spekulationen insbesondere in den sozialen Netzwerken. Brannte es beim Autohaus Kaiser oder handelte es sich um eine Übung? Hier die Auflösung: Es handelte sich um eine Alarmübung des Löschzugs Lüdinghausen, die gemeinsam mit ehrenamtlichen Kräften des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen sowie hauptamtlichen Kräften des Rettungsdienstes des Kreises Coesfeld durchgeführt wurde. Damit die Übung möglichst realistisch durchgeführt werden konnte wurde, diese nicht im Vorfeld angekündigt. Lediglich ein kleines Organisationsteam war eingeweiht. Zudem kamen Pyrotechnik und Nebelmaschinen zum Einsatz und Mimen wurden realitätsnah verletzt geschminkt.

Das Szenario:  Aufgrund des hohen Aufkommens an Winterreifenwechsel ist in der Werkstatt des Autohauses Kaiser auch spät noch reger Betrieb. Um kurz nach 19:00 Uhr kommt es an einem Fahrzeug, welches auf einer Hebebühne steht zu einer Explosion. Durch die Explosion fällt das Fahrzeug von der Hebebühne auf den dort arbeitenden Mitarbeiter. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung und der hohen Rauchentwicklung im Gebäude ist die gesamte Werkstatt verraucht und vom Feuer bedroht. Insgesamt befinden sich zum Zeitpunkt des Unglückes sechs Mitarbeiter des Autohauses in der Werkstatt. Zwei von ihnen konnten sich rechtzeitig aus dem Gebäude retten und erwarten die Einsatzkräfte.  Die anderen vier sind im Gebäude vermisst.

Der Löschzug Lüdinghausen rückte mit 32 Kräften an. Vom DRK-Rettungsdienst beteiligten sich 17 Helfer (ehrenamtliche Helfer des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen u. Seppenrade e.V. sowie kreisweit Kräfte des Regelrettungsdienstes) an der gemeinsamen Übung. Lüdinghausens Wehrführer Günter Weide und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Coesfeld Michael Hofmann zeigten sich mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Günter Weide sprach von einer Übung, die „ruhig abgearbeitet wurde“. Michael Hofmann betonte, dass man gerade bei den vielen Realeinsätzen sehe, wie wichtig gemeinsame Übungen seien.

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Mit PKW in Graben – junge Frau verletzt – Straßenglätte am Unfallort

17.11.2018 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Eine junge Frau aus Dülmen kam heute Vormittag auf dem alten Dülmener Landweg in Höhe der Zufahrt „Elbe“ des ehemaligen Truppenübungsplatzes im Kurvenbereich von der Straße ab und überschlug sich mit ihrem PKW, der  auf dem Dach im Graben zum Stillstand kam. Kräfte der Feuerwehr Lüdinghausen rückten an, da man zunächst davon ausging, dass die Fahrerin im PKW eingeklemmt wurde. Ersthelfer konnten sie allerdings befreien.

Die verletzte Fahrerin wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Im Fahrzeug befand sich auch ein kleiner Hund, der nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt wurde. Die Straße war kurzzeitig an der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen gesperrt. An der Unfallstelle (Waldgebiet) war die Straße stellenweise spiegelglatt.

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