Kellerbrand in Mehrfamilienhaus – Rund 70 Bewohner verbrachten Nacht in der Realschule

03.09.2019 – Coesfeld (eigener Bericht). Zu einem Kellerbrand an der Grimpingstraße wurden die Kräfte der Feuerwehr Coesfeld in der Nacht zum Dienstag gerufen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Kellerraum in Vollbrand und es war eine starke Verrauchung erkennbar, so dass eine unmittelbare Gefahr für die 74 im Mehrfamilienhaus gemeldeten Bewohner bestand. Man habe daher direkt eine Stichworterhöhung veranlasst und so direkt zwei Löschzüge alarmiert, so Einsatzleiter Dominik Möller. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Evakuierung über Steckleitern und das Nottreppenhaus des Gebäudes erfolgt.

Die Feuerwehr rückte mit rund 50 Kräften an und löschte den Brand. Parallel evakuierten Kräfte das Haus und brachten die Bewohner in die nahegelegene Freiherr-vom-Stein-Realschule in Sicherheit, wo sie von Helfern zweier Betreuungseinheiten des Deutschen Roten Kreuzes betreut wurden. Darüber hinaus rückte das DRK mit mehreren Rettungswagen aus dem gesamten Kreisgebiet an, da zunächst von einer größeren Verletztenzahl ausgegangen werden musste. Insgesamt mussten nach aktuellem Stand 66 Personen durch das DRK betreut werden. Eine Person wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar. Bereits in der Nacht waren Brandermittler der Kriminalpolizei vor Ort und verschafften sich einen ersten Überblick.

Aktualisiert (4:00 Uhr): Wie das DRK soeben mitteilte, können die Bewohner derzeit nicht zurück in ihre Wohnungen. Viele Bewohner versuchen bei Freunden und Bekannten unterzukommen. Für die Personen, die keine alternative Übernachtungsmöglichkeit haben, organisiert das DRK über den Landesverband Betten und richtet im Coesfelder DRK-Heim eine Schlafmöglichkeit ein. Zudem werden weitere ehrenamtliche Helfer alarmiert, die die aktuell im Einsatz befindlichen Kräfte am Morgen ablösen, die weitere Betreuung übernehmen und das Frühstück sowie ein Mittagessen vorbereiten. Der Betreuungs-Einsatz wird voraussichtlich noch bis zum Dienstagnachmittag andauern.

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Garage brannte – Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden

14.08.2019 – Coesfeld (eigener Bericht). In der Nacht zu Mittwoch wurden die Kräfte der Feuerwehr Coesfeld gegen 2 Uhr zu einem Garagenbrand an der Borkener Straße, Kreuzung Reiningstraße, alarmiert. Da die Garage an ein Wohnhaus angrenzte und die Flammen auch auf ein in unmittelbarer Nähe stehendes Nachbarhaus übergreifen konnten, wurde direkt eine Stichworterhöhung veranlasst. Die Feuerwehr Coesfeld rückte mit 55 Kräften aus.

Ein Übergreifen der Flammen konnte laut Feuerwehr verhindert werden, allerdings gingen aufgrund der Hitzeentwicklung einige Fensterscheiben des angrenzenden Wohnhauses zu Bruch. Die Brandbekämpfung gestaltete sich langwierig, da die Holzdecke der Garage abgetragen werden musste, um letzte Glutnester endgültig löschen zu können. Verletzt wurde niemand. In der Garage brannten Paletten und dort gelagerte Baustoffe. Die Brandursache ist noch unklar. Noch in der Nacht waren Brandsachverständige der Kriminalpolizei vor Ort.

Während des Einsatzes erreichte die Leitstelle ein weiterer Notruf. In einem Wohnhaus am Südring hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst. Da die Coesfelder Kräfte beim Garagenbrand gebunden waren, rückten Kräfte aus Lette aus. Ein Feuer vor Ort konnte allerdings nicht festgestellt werden.

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Großbrand – Lager- und Verkaufsraum eines Bettenfachgeschäftes in Vollbrand – NINA warnt Bevölkerung

14.06.2019 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Gegen 0:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lüdinghausen zu einem Großbrand in die Bauernschaft Aldenhövel gerufen. Bereits auf der Anfahrt seien die hohen Flammen von Weitem sichtbar gewesen, beschreibt Einsatzleiter Günter Weide die ersten Eindrücke. Bei Eintreffen standen bereits Teile des Lager- und Geschäftsraumes eines dort ansässigen Bettenfachgeschäftes in Vollbrand, so dass neben dem Löschzug Lüdinghausen auch für die Kräfte aus Seppenrade Vollalarm gegeben wurde. Die Brandbekämpfung gestaltete sich für die rund 50 Einsatzkräfte schwierig, insbesondere da nicht direkt bekannt war, ob Asbest freigesetzt wurde und so auch eine Gefahr für die Einsatzkräfte selbst bestand. Zur Schadstoffmessung und Dekontanimation wurden daher Kräfte des Gefahrstoffzuges alarmiert. Gleichzeitig wurde die Bevölkerung in unmittelbarer Nähe zur Einsatzstelle über die Warn-App NINA gewarnt und darauf hingewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nähere Einzelheiten zu den Messungen und zur Brandursache sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

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Feuer auf Campingplatz – Wohnwagen und angrenzendes Gebäude in Vollbrand

10.03.2019 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Zu einem Feuer auf einem Campingplatz im Berenbrock wurde die Feuerwehr Lüdinghausen am Sonntagabend gegen 22 Uhr alarmiert. Bei Eintreffen der insgesamt 42 Kräfte standen ein Wohnwagen und ein angrenzendes Gebäude bereits in Vollbrand. Personen kamen bei dem Brand nicht zu schaden.

Mehrere Nachbarn wurden aufgrund der Rauchentwicklung evakuiert und vorübergehend von Helfern des DRK betreut. Sie konnten aber nach Abschluss der Löscharbeiten zurück in ihre Wohnwagen und Unterkünfte. Die Brandursache ermittelt jetzt die Polizei.

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Küche brannte – neun Betroffene – Feuerwehr und Rettungsdienst mit Großaufgebot vor Ort

30.09.2018 – Senden (eigener Bericht). Der Kaminbrand war schnell gelöscht und die Einsatzkräfte gerade wieder zu Hause angekommen, da gingen gegen 0:45 Uhr erneut die Melder für die Helfer der Feuerwehr Senden. In und an der Küche eines Gastronomiebetriebes an der Herrenstraße im Ortskern brannte es. Da sich der Restaurantbetrieb im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhaus befindet und bereits mehrere Anrufe bei der Leitstelle eingegangen waren, wurde Gesamtalarm für die Feuerwehr Senden ausgelöst und parallel Rettungswagen sowie Notärzte zur Einsatzstelle geschickt.

Wie Einsatzleiter Heiko Pohlmann berichtet, konnte bei Eintreffen eine starke Verrauchung im hinteren Bereich festgestellt werden. Flammen schlugen aus dem Rolladenkasten heraus. Sechs Personen standen bereits auf der Straße, weitere drei Bewohner wurden von der Feuerwehr aus dem Haus herausgeführt und an den Rettungsdienst übergeben. Vor Ort wurden die neun Betroffenen durch Notärzte gesichtet, konnten dann aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt.

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