Küche brannte – neun Betroffene – Feuerwehr und Rettungsdienst mit Großaufgebot vor Ort

30.09.2018 – Senden (eigener Bericht). Der Kaminbrand war schnell gelöscht und die Einsatzkräfte gerade wieder zu Hause angekommen, da gingen gegen 0:45 Uhr erneut die Melder für die Helfer der Feuerwehr Senden. In und an der Küche eines Gastronomiebetriebes an der Herrenstraße im Ortskern brannte es. Da sich der Restaurantbetrieb im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhaus befindet und bereits mehrere Anrufe bei der Leitstelle eingegangen waren, wurde Gesamtalarm für die Feuerwehr Senden ausgelöst und parallel Rettungswagen sowie Notärzte zur Einsatzstelle geschickt.

Wie Einsatzleiter Heiko Pohlmann berichtet, konnte bei Eintreffen eine starke Verrauchung im hinteren Bereich festgestellt werden. Flammen schlugen aus dem Rolladenkasten heraus. Sechs Personen standen bereits auf der Straße, weitere drei Bewohner wurden von der Feuerwehr aus dem Haus herausgeführt und an den Rettungsdienst übergeben. Vor Ort wurden die neun Betroffenen durch Notärzte gesichtet, konnten dann aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt.

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Sirenenalarm schreckte Anwohner auf – Feuer in ehemaliger Diskothek – starke Verrauchung

13.09.2018 – Dülmen (eigener Bericht). Gegen 23 Uhr wurden die Bewohner Dülmens in der Nacht zu Donnerstag unerwartet durch Sirenenalarm aufgeschreckt. Die Feuerwehr Dülmen wurde  zu einem vermeintlichen Großbrand alarmiert. In Richtung Hausdülmen brannte es im Gebäude einer ehemaligen Diskothek. Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte ein Feuer festgestellt werden, allerdings brannte es nicht in dem Ausmaße, wie zunächst gemeldet wurde. Obwohl die Feuerwehr das Feuer schnell unter Kontrolle hatte, gab es eine starke Rauchentwicklung, so dass das Gebäude gelüftet werden musste. Die Feuerwehr Dülmen war mit drei Löschzügen und 68 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurde sie durch Helfer des DRK Dülmen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Brandermittler der Polizei haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Brandursache und Schadenshöhe stehen aktuell noch nicht fest.

Schnell kam es nach dem Sirenenalarm in den sozialen Medien zu ausgiebigen Diskussionen, was denn wohl passiert sein könnte. Wie Einsatzleiter Michael Illner berichtete, seien die Sirenen in Dülmen erst am Mittwoch aktiviert worden. Bereits in der Nacht kamen sie erstmalig zum Einsatz. Zukünftig soll die Dülmener Bevölkerung bei einem Großbrand oder einer Großschadenslage regelhaft mittels Sirenenalarm informiert und gewarnt werden.

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Großbrand in Olfen – Feuer griff von Stapler auf Baustoffhandel über – Flammen und Rauchsäule weit sichtbar – Warnung über „NINA“

13.08.2018 – Olfen (eigener Bericht). Aus einem Stapler-Brand wurde in der Nacht zu Dienstag ein Großbrand bei einem Baustoffhandel/Baumarkt in Olfen. Gegen 22 Uhr wurde die Feuerwehr Olfen zu einem Brand eines Staplers auf einem Firmengelände an der Selmer Straße gerufen. Bereits bei Eintreffen hatten die Flammen auf die Lagerhalle und die dort lagernden Materialien übergegriffen. Sofort wurde Unterstützung von der Feuerwehr Lüdinghausen und überörtliche Hilfe durch die Feuerwehren Selm und Datteln angefordert.

Insgesamt drei Drehleitern waren nach kurzer Zeit vor Ort im Einsatz. Im Nachthimmel waren Flammen und Rauchsäule bereits kilometerweit zu sehen. Kreisbrandmeister Christoph Nolte spricht von einem „Totalschaden“. Ein „massiver Löschangriff“ sei nötig. Insgesamt seien derzeit rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Probleme gibt es aufgrund der „Verschachtelung“ des Gebäudes. Es handelt sich größtenteils um ein Regallager, in dem an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich brennbare Stoffe lagerten. „Das Feuer hat sich rasend schnell ausgebreitet“. Ein Feuerwehrmann wurde beim Einsatz verletzt. Der Einsatz selbst wird sich noch bis in die Morgenstunden hinziehen. Das Übergreifen der Flammen auf eine nahegelegene Tankstelle konnte verhindert werden. Wie es zum Brand kam, ermittelt jetzt die Polizei. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Über die Warn-App „NINA“ wurde eine Warnung an die Bevölkerung veranlasst. Die Bürger in und um Olfen wurden aufgefordert sofort Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

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Drei Verletzte nach „Schwerer Brandstiftung“ in einer Asylunterkunft – Täter flüchtig

02.08.2018 Havixbeck (ots). Auf dem Weg zum Rathaus, um sich der Polizei zu stellen, ist der mutmaßliche Brandstifter aus Havixbeck am Mittwochnachmittag (01.08.2018) einem Polizisten begegnet und ließ sich vorläufig festnehmen. Es handelt sich um einen 24-jährigen Flüchtling aus Syrien, der in der brandbefangenen Unterkunft lebt. Er zeigte sich in seiner Vernehmung voll geständig und gab an, im Rausch den Brand gelegt zu haben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Gewahrsam entlassen.

 

01.08.2018 Havixbeck (ots).  Am Mittwoch, 01.08.18, 01.04 Uhr erhielt die Polizei-Leitstelle Coesfeld durch die Rettungsleitstelle Coesfeld einen Kellerbrand in der Asylunterkunft mitgeteilt. Bei Eintreffen des ersten Einsatzmittels der Polizei befand sich die Feuerwehr bereits bei den Löscharbeiten. Von den aktuell sechs gemeldeten Personen hielten sich keine mehr im Gebäude auf. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen.

Ein 25-jähriger Bewohner aus Syrien wurde mittels RTW mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung in die Uni-Klinik Münster verbracht. Zwei weitere Bewohner konnten nach ambulanter Behandlung – ebenfalls wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung – vor Ort entlassen werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand setzte ein Bewohner der Unterkunft nach einem Streit mit einem Mitbewohner den im Keller deponierten Teppich sowie eine Matratze in Brand. Anschließend flüchtete er aus dem Gebäude.

Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ. Ermittlungen dauern an. Gebäudeschaden entstand nicht. Das Ordnungsamt Havixbeck brachte die verbleibenden Bewohner der Asylunterkunft in andere Quartiere unter.

 

ursprüngliche Meldung:

01.08.2018 – Havixbeck (eigener Bericht). Kurz war die Nacht für die Kräfte der Feuerwehr Havixbeck gegen 1 Uhr wurden sie zur Flüchtlingsunterkunft an der Schützenstraße alarmiert. Wie Einsatzleiter Christian Menke berichtet, war die Feuerwehr Havixbeck mit insgesamt 42 Kräften vor Ort. Während man zunächst von einem Mülltonnen- oder Heckenbrand ausging, stellte sich bei Eintreffen schnell heraus, dass es in der dortigen Kellerwohnung brannte. Mobiliar war in Brand geraten. Dunkler Rauch zog durch das Treppenhaus nach oben. Eine Person wurde mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Zur Brandursache konnten in der Nacht noch keine Angaben gemacht werden. Brandermittler der Polizei nahmen bereits ihre Arbeit auf. Das Haus, in dem insgesamt sechs Bewohner leben, ist derzeit unbewohnbar. In Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt wurde nach einer anderweitigen Unterbringungsmöglichkeit gesucht.

 

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