Wir über unsImpressumKontakt

Feuerwehr übte Gefahrstoffunfall und Menschenrettung mit „Dekon“-Einheit

Coesfeld (eigener Bericht). Der Anblick ist schon ein wenig befremdlich. Feuerwehrkräfte sammeln sich auf dem Gelände des Coesfelder Farben- und Lackherstellers J. W. Ostendorf GmbH & Co. KG. Über ihre normale Einsatzkleidung ziehen einige Kräfte  unter Atemschutz einen grünen Chemie-Schutzanzug. Andere Kräfte bauen ein Zelt und eine Dusche auf. Wasserschläuche und Bürsten liegen bereit. Was war geschehen? Kein Ernstfall, sondern eine Übung. Die Löschzüge 1 (Stadt) und 3 (Lette) der Feuerwehr Coesfeld übten die Menschenrettung und Dekontamination nach einem Gefahrstoffunfall.

Die Situation: Ein Mitarbeiter soll Protokollkarten von einem Tank auf dem Gelände holen. Hierbei atmet er die ätzenden Gase eines simulierten Gefahrstoffes ein, der aus einer undichten Stelle des Tanks austritt. Der Mitarbeiter wird benommen und bricht in der Nähe des Tanks zusammen. Die Feuerwehr muss ihn retten und die Leckage am Tank schließen. Da der Stoff nicht unbedenklich ist, mussten gleichzeitig der verletzte Mitarbeiter und Einsatzkräfte durch die „Dekon“-Einheit des Löschzuges Lette dekontaminiert werden.

Rund 50 Kräfte übten auf dem Firmengelände. Gleichwohl kann Produktionsleiter Bernd-Jochen Sporkert die Anwohner beruhigen: „Es handelte sich nur um eine Übung. Wir haben unser Gelände und damit die Kulisse aufgrund der Nähe zur Feuerwache zur Verfügung gestellt. Ein vergleichbarer Vorfall kann hier nicht passieren, da wir derartige Chemikalien nicht verwenden.“

Druck- und sendefähiges Bildmaterial können Sie unter der Rufnummer 0163 7943876 bestellen. 

Videomaterial (Vorschau):

Einsatzvideo

Fotostrecke:


Um alle Fotos zu sehen, bitte hier klicken.

© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 21.10.2011 • RSS-Feed abonnieren

Feueralarm in Caritas-Wohnheim Lüdinghausen – Feuerwehr übte Evakuierung

Lüdinghausen (eigener Bericht). Um kurz nach 19 Uhr löst am Montagabend die Brandmeldeanlage im Caritas-Wohnheim Lüdinghausen an der Werdener Straße aus. Wenige Minuten später rücken die ersten Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn an. Feuerwehrkräfte unter schwerem Atemschutz und mit Schläuchen ausgerüstet machen sich auf den Weg zum Eingang und versuchen, unterstützt von Kameraden ohne Atemschutz, ins Gebäude vorzudringen.

Von Rauch und Flammen ist am Montagabend allerdings nichts zu sehen. Vielmehr ging es bei der Übung an der Wohnstätte für erwachsene Menschen mit geistigen und Mehrfachbehinderungen darum, die Zusammenarbeit im Falle einer notwendigen Evakuierung zu üben und den Bewohnern der Einrichtung die Angst vor der Feuerwehr zu nehmen.

Druck- und sendefähiges Bildmaterial können Sie unter der Rufnummer 0163 7943876 bestellen. 

Fotostrecke:

Um alle Fotos zu sehen, bitte hier klicken.

© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 17.10.2011 • RSS-Feed abonnieren

PKW von Zug erfasst – mehrere Verletzte – Sturz aus acht Metern in die Berkel – Herbstabschlussübung

Coesfeld (eigener Bericht). Das Szenario klingt grausam: Ein auf der Friedhofsallee stadteinwärts fahrender und mit fünf Personen besetzter PKW durchbricht die geschlossene Bahnschranke und wird von einem herannahenden Zug erfasst. Durch die Wucht des Aufpralls wird der PKW durch ein Brückengeländer geschleudert und stürzt dann rund acht Meter tief in die unter der Bahnlinie Coesfeld – Gronau hindurch fließende Berkel. Vier Personen werden im Fahrzeug eingeklemmt und erleiden schwerste Verletzungen. Eine Person wird aus dem Fahrzeug geschleudert und ist ebenfalls schwerstverletzt. Darüber hinaus werden zwei Personen im Zug leicht verletzt und mehrere Fahrgäste stehen unter Schock.

Dieses Schreckensszenario bot sich den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und dem Notfallmanager der Bahn am Samstagnachmittag. Doch glücklicherweise handelte es sich um die Herbstabschlussübung des Löschzugs I der Feuerwehr Coesfeld. Die Unfallopfer wurden nicht verletzt, sondern Mitglieder der realistischen Unfalldarstellung aus Heiden mimten gekonnt die Opfer. Das Blut war Theaterblut, die Wunden wurden mit Theaterschminke realistisch dargestellt. Sogar aus dem verunfallten PKW auslaufende Betriebsstoffe wurden mit einer farbigen, aber unbedenklichen Flüssigkeit simuliert.

Routiniert machten sich die zahlreichen Helfer an die Arbeit, befreiten die vermeintlich schwerverletzten Personen mit schwerem Gerät aus dem Auto und versorgten sie fachmännisch an der Unfallstelle. Erschöpft aber durchweg zufrieden trafen sich die Einsatzkräfte im Anschluss an der Feuerwache zu einem gemütlichen Ausklang. Froh und erleichtert waren alle: “Gott sei dank nur eine Übung!”

Druck- und sendefähiges Bildmaterial können Sie unter der Rufnummer 0163 7943876 bestellen.

Videomaterial (Vorschau):

Einsatzvideo

O-Ton Bernd Lechtenberg, Feuerwehr Coesfeld

O-Ton Martin Ahlers, DRK Coesfeld

O-Ton Johannes Emrich, DB-Notfallmanager

Fotostrecke:

Um alle Fotos zu sehen, bitte hier klicken.

© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 15.10.2011 • RSS-Feed abonnieren