Feuerwehr und DRK übten gemeinsam – Menschenrettung im Vordergrund – Übung sorgte für Gesprächsstoff in sozialen Netzwerken

20.11.2018 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Zwei laute Knallgeräusche sorgten am Dienstagabend gegen 19 Uhr für allerhand Gesprächsstoff und wilde Diskussionen und Spekulationen insbesondere in den sozialen Netzwerken. Brannte es beim Autohaus Kaiser oder handelte es sich um eine Übung? Hier die Auflösung: Es handelte sich um eine Alarmübung des Löschzugs Lüdinghausen, die gemeinsam mit ehrenamtlichen Kräften des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen sowie hauptamtlichen Kräften des Rettungsdienstes des Kreises Coesfeld durchgeführt wurde. Damit die Übung möglichst realistisch durchgeführt werden konnte wurde, diese nicht im Vorfeld angekündigt. Lediglich ein kleines Organisationsteam war eingeweiht. Zudem kamen Pyrotechnik und Nebelmaschinen zum Einsatz und Mimen wurden realitätsnah verletzt geschminkt.

Das Szenario:  Aufgrund des hohen Aufkommens an Winterreifenwechsel ist in der Werkstatt des Autohauses Kaiser auch spät noch reger Betrieb. Um kurz nach 19:00 Uhr kommt es an einem Fahrzeug, welches auf einer Hebebühne steht zu einer Explosion. Durch die Explosion fällt das Fahrzeug von der Hebebühne auf den dort arbeitenden Mitarbeiter. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung und der hohen Rauchentwicklung im Gebäude ist die gesamte Werkstatt verraucht und vom Feuer bedroht. Insgesamt befinden sich zum Zeitpunkt des Unglückes sechs Mitarbeiter des Autohauses in der Werkstatt. Zwei von ihnen konnten sich rechtzeitig aus dem Gebäude retten und erwarten die Einsatzkräfte.  Die anderen vier sind im Gebäude vermisst.

Der Löschzug Lüdinghausen rückte mit 32 Kräften an. Vom DRK-Rettungsdienst beteiligten sich 17 Helfer (ehrenamtliche Helfer des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen u. Seppenrade e.V. sowie kreisweit Kräfte des Regelrettungsdienstes) an der gemeinsamen Übung. Lüdinghausens Wehrführer Günter Weide und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Coesfeld Michael Hofmann zeigten sich mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Günter Weide sprach von einer Übung, die „ruhig abgearbeitet wurde“. Michael Hofmann betonte, dass man gerade bei den vielen Realeinsätzen sehe, wie wichtig gemeinsame Übungen seien.

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Mit PKW in Graben – junge Frau verletzt – Straßenglätte am Unfallort

17.11.2018 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Eine junge Frau aus Dülmen kam heute Vormittag auf dem alten Dülmener Landweg in Höhe der Zufahrt „Elbe“ des ehemaligen Truppenübungsplatzes im Kurvenbereich von der Straße ab und überschlug sich mit ihrem PKW, der  auf dem Dach im Graben zum Stillstand kam. Kräfte der Feuerwehr Lüdinghausen rückten an, da man zunächst davon ausging, dass die Fahrerin im PKW eingeklemmt wurde. Ersthelfer konnten sie allerdings befreien.

Die verletzte Fahrerin wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Im Fahrzeug befand sich auch ein kleiner Hund, der nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt wurde. Die Straße war kurzzeitig an der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen gesperrt. An der Unfallstelle (Waldgebiet) war die Straße stellenweise spiegelglatt.

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Küche brannte – neun Betroffene – Feuerwehr und Rettungsdienst mit Großaufgebot vor Ort

30.09.2018 – Senden (eigener Bericht). Der Kaminbrand war schnell gelöscht und die Einsatzkräfte gerade wieder zu Hause angekommen, da gingen gegen 0:45 Uhr erneut die Melder für die Helfer der Feuerwehr Senden. In und an der Küche eines Gastronomiebetriebes an der Herrenstraße im Ortskern brannte es. Da sich der Restaurantbetrieb im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhaus befindet und bereits mehrere Anrufe bei der Leitstelle eingegangen waren, wurde Gesamtalarm für die Feuerwehr Senden ausgelöst und parallel Rettungswagen sowie Notärzte zur Einsatzstelle geschickt.

Wie Einsatzleiter Heiko Pohlmann berichtet, konnte bei Eintreffen eine starke Verrauchung im hinteren Bereich festgestellt werden. Flammen schlugen aus dem Rolladenkasten heraus. Sechs Personen standen bereits auf der Straße, weitere drei Bewohner wurden von der Feuerwehr aus dem Haus herausgeführt und an den Rettungsdienst übergeben. Vor Ort wurden die neun Betroffenen durch Notärzte gesichtet, konnten dann aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt.

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Sirenenalarm schreckte Anwohner auf – Feuer in ehemaliger Diskothek – starke Verrauchung

13.09.2018 – Dülmen (eigener Bericht). Gegen 23 Uhr wurden die Bewohner Dülmens in der Nacht zu Donnerstag unerwartet durch Sirenenalarm aufgeschreckt. Die Feuerwehr Dülmen wurde  zu einem vermeintlichen Großbrand alarmiert. In Richtung Hausdülmen brannte es im Gebäude einer ehemaligen Diskothek. Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte ein Feuer festgestellt werden, allerdings brannte es nicht in dem Ausmaße, wie zunächst gemeldet wurde. Obwohl die Feuerwehr das Feuer schnell unter Kontrolle hatte, gab es eine starke Rauchentwicklung, so dass das Gebäude gelüftet werden musste. Die Feuerwehr Dülmen war mit drei Löschzügen und 68 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurde sie durch Helfer des DRK Dülmen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Brandermittler der Polizei haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Brandursache und Schadenshöhe stehen aktuell noch nicht fest.

Schnell kam es nach dem Sirenenalarm in den sozialen Medien zu ausgiebigen Diskussionen, was denn wohl passiert sein könnte. Wie Einsatzleiter Michael Illner berichtete, seien die Sirenen in Dülmen erst am Mittwoch aktiviert worden. Bereits in der Nacht kamen sie erstmalig zum Einsatz. Zukünftig soll die Dülmener Bevölkerung bei einem Großbrand oder einer Großschadenslage regelhaft mittels Sirenenalarm informiert und gewarnt werden.

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Schwerer Unfall auf Bundesstraße – 2 Rettungshubschrauber im Einsatz – Vier Verletzte – Hund tödlich verletzt

06.09.2018 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Ein schwerer Unfall ereignete sich am Nachmittag auf der Bundesstraße 474 zwischen Dülmen und Seppenrade. Nach ersten Erkenntnissen war ein 44-jähriger PKW-Fahrer aus Dülmen leicht in den Gegenverkehr geraten und hat dort einen entgegenkommenden PKW nach Information des Polizei-Pressesprechers „förmlich aufgeschlitzt“. Dieser PKW wurde in die Leitplanken geschleudert. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt.

Nach der ersten Kollision prallte der 44-jährige mit einem weiteren PKW frontal zusammen. Dieser kam auf der Leitplanke zu stehen. Im PKW befanden sich zwei Personen und ein Hund. Die Insassen waren eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr schwer verletzt befreit werden. Der Unfallverursacher selbst wurde lebensgefährlich verletzt. Der Hund verstarb trotz sofortiger Behandlung durch einen Tierarzt.

Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Unfallursache wird derzeit ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Polizei in Coesfeld, Telefon 02541/14-0, zu melden.

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