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Scheune brannte nieder – Gasflaschen explodierten – schwierige Wasserversorgung

Lüdinghausen (eigener Bericht). Zu einem Scheunenbrand wurde die Feuerwehr Lüdinghausen gegen Mitternacht in der Nacht zu Samstag gerufen. In der Bauerschaft Ermen stand bei Eintreffen eine Scheune, in der ein PKW abgestellt und Dachziegel sowie Gasflaschen gelagert wurden, in Vollbrand. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, da aufgrund der fehlenden Wasserversorgung in der Bauerschaft ein Pendelverkehr eingerichtet und mehrere Kilometer Schlauch verlegt werden mussten. Zur Unterstützung wurden auch die Kameraden der Feuerwehren Nordkirchen und Ascheberg alarmiert. Immer wieder explodierende kleinere Gasflaschen erschwerten die Löscharbeiten ebenfalls. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache und Schadenshöhe.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 10.12.2011 • RSS-Feed abonnieren

Schwerer Unfall bei Coesfeld – Auto in zwei Teile zerrissen – Drei junge Männer (19, 19 und 21) sterben an der Unfallstelle

Coesfeld (eigener Bericht). Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Bauerschaft Harle zwischen Coesfeld und Nottuln. Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei kam ein PKW aus Richtung Nottuln und überholte mehrere Autos. Er kam ins Schleudern, geriet in den Graben, wo er durch die Wucht des Aufpralls in die Luft geschleudert wurde und in rund drei bis vier Metern Höhe eine Baumkrone abriss. Der PKW zerbrach in zwei Teile. Die Insassen wurden aus dem Auto geschleudert. Drei junge Menschen kamen ums Leben. Die Polizei ermittelt derzeit zur Identität der Jugendlichen und versucht die genaue Unfallursache zu rekonstruieren.

 

Lagefortschreibung (ots/Polizei).   Am Samstag, 03.12.2011 gegen 23.19 Uhr befuhren drei junge Männer im Alter von 19, 19 und 21 Jahren, die alle aus Nottuln stammen, die B 525 aus Richtung Darup kommend in Fahrtrichtung Coesfeld. Sie überholten dabei mit offensichtlich stark überhöhter Geschwindigkeit zunächst einen PKW und einen Taxi-Bus. Ausgangs einer Rechtskurve geriet das Auto nach dem Abschluss des Überholvorgangs ins Schleudern. Das Auto prallte gegen einen Straßenbaum am linken Fahrbahnrand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto in zwei Teile zerrissen. Zwei Insassen, 19 und 21 Jahre alt, wurden aus dem PKW auf die angrenzende Grünfläche geschleudert. Der dritte Fahrzeuginsasse, 19 Jahre alt, wurde im Fahrzeugheck eingeklemmt und verstarb ebenso wie die beiden anderen Personen noch an der Unfallstelle. Die Bundesstraße B 525 wurde bis in die frühen Morgenstunden komplett gesperrt, zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der Sachschaden wird auf ca. 6000 Euro geschätzt. Nach Klärung der Identität der Personen wurden die Angehörigen notfallseelsorgerisch betreut. Die Spurensuche wird im Tagesverlauf an der Unfallstelle fortgesetzt.

 

Coesfeld, Harle, Bundesstraße 525 (ots). Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster und der Kreispolizeibehörde Coesfeld vom 06.12.2011

Die Ermittlungen der Polizei, des KFZ- Sachverständigen und der Staatsanwaltschaft Münster ergaben, dass der 21-jährige Mann aus Nottuln das Auto gefahren hat, welches am Samstag, 03.12.2011 gegen 23.19 Uhr auf der Bundesstraße B 525 in Coesfeld verunglückt ist. Der 21-jährige Fahrer und der 19-jährige Beifahrer auf dem Vordersitz waren offensichtlich nicht angeschnallt. Der 19-jährige Mann der auf der Rückbank saß, hatte den Gurt angelegt. Der Sachverständige hat im Rahmen der technischen Untersuchung des PKW festgestellt, dass das Auto mit 3 Winter- und einem Sommerreifen ausgestattet war. Zudem ist offensichtlich erst wenige Tage vor dem Unfall ein anderer Motor als der serienmäßig vorgesehene Motor im Fahrzeug verbaut werden. Der nachträglich eingebaute Motor hatte zudem eine deutlich höhere PS-Leistung.

Nach Auswertung der Spuren liegen weiterhin keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vor, Anhaltspunkte für Alkohol- oder BTM Konsum beim Fahrer konnten ebenfalls nicht erlangt werden. Endgültige Klarheit wird die Auswertung einer beim 21-jährigen Fahrer entnommen Blutprobe ergeben, das Ergebnis wird allerdings erst in einigen Tagen vorliegen. Unfallursächlich war nach Auswertung aller verfügbaren Spuren somit in erster Linie überhöhte Geschwindigkeit. Die Vernehmung von Zeugen und die weiteren Ermittlungen dauern an.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 04.12.2011 • RSS-Feed abonnieren

Feuer in Mehrfamilienhaus am Wochenende – Feuerwerk Brandursache – Feuerwerks-Batterien wurden in Wohnung gelagert

Billerbeck (eigener Bericht). Kurz nach Mitternacht kam es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Holthauser Straße. 13 Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Gebäude. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner bereits das Haus selbstständig verlassen. Insgesamt zehn Personen mussten durch den Rettungsdienst betreut werden. Zwei Kinder und ein verletzter Feuerwehrmann wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht. Die Feuerwehr rettete einen Hund, zwei Katzen und zwei Schlangen aus dem Haus. Das Gebäude wurde von der Kriminalpolizei beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Es ist derzeit unbewohnbar. Das Ordnungsamt kümmerte sich noch in der Nacht um Unterbringungsmöglichkeiten für die Bewohner. Insgesamt 60 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.

Lagefortschreibung (Quelle: ots/Polizei Coesfeld): In Zusammenarbeit mit einem Brandsachverständigen sind die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache in einem Mehrfamilienhaus in Billerbeck nunmehr abgeschlossen worden. Die zunächst geäußerte Vermutung, der Brand könnte durch einen explodierenden Computer ausgelöst worden sein, bestätigte sich nicht. Einen technischen Defekt als Brandursache schließen die Spezialisten aus. Die Ermittlungen und Zeugenvernehmungen ergaben, dass in der Wohnung offensichtlich Feuerwerk gelagert wurde, welches bei der letztjährigen Sylvesterfeier nicht verbraucht wurde. Dabei handelte es sich um frei erwerbliche Ware. Die nach Stand der Ermittlungen gelagerten Mengen überschritten die Grenzwerte für die Lagerung in Wohnhäusern nicht. Es konnten keine Anhaltspunkte für ein unsachgemäßes Hantieren mit den Feuerwerkskörpern ermittelt werden, daher gehen die Ermittler von fahrlässiger Brandstiftung als Brandursache aus. Die von Zeugen an der Brandstelle deutlich wahrgenommenen aufeinander folgenden Explosionsgeräusche sind durch das Feuerwerk, insbesondere durch Zündungen von sog. “Feuerwerks-Batterien” entstanden. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang mit Hinblick auf den anstehenden Jahreswechsel nochmals deutlich davor, Feuerwerk in Wohnräumen zu lagern.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 27.11.2011 • RSS-Feed abonnieren

Massenunfall auf der A 31 bei Heek – Mehr als 50 Autos krachen bei Nebel ineinander – Mindestens drei Tote

POL-MS: Erstmeldung:Massenunfall auf der BAB A 31 mit Toten und Schwerverletzten

Münster (ots). Nach ersten Erkenntnissen  kam am Freitagabend (18. November 2011) etwa gegen 19:15 Uhr auf der BAB A 31 zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup in Fahrtrichtung Emden zu einem Unfall, in dem überschlägig mehr als dreißig Fahrzeuge verwickeln sind. Nach derzeitigem Stand wurden drei Personen tödlich und etwa 20 bis 30 mit unterschiedlichen Schweregraden verletzt; einige Personen waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, sind aber zwischenzeitlich gerettet. Im Bereich der Unfallstelle herrscht Nebel. Zur Zeit liegt die Sichtweite bei etwa 100 bis 150 m.  Einen genaueren Überblick über die Unfallsituation, der eingesetzten Kräfte und möglichen Geschehensabläufen  kann zur Stunde nicht angeliefert werden.

Für die Rettungs- und Polizeikräfte wurde eine bezirksweite Alarmierung ausgelöst. Unterstützungskräfte sind zum Teil noch in der Anfahrt. Die BAB A 31 ist zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup in beiden Fahrtrichtungen für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Fahrbahn in Richtung Bottrop wird für die Rettungsarbeiten benötigt, so dass die Sperrungen sicherlich mehrere Stunden andauern werden.

 

POL-MS: 2. Meldung zum Massenunfall auf der BAB A 31 mit Toten und Verletzten

Münster (ots). Bei dem Unfall auf der BAB A 31 in Fahrtrichtung Emden zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup kamen nach derzeitigem Stand drei Menschen ums Leben. Bisher wurden 14 Schwerverletzte in umliegende Krankenhäuser gebracht. Von den insgesamt 35 Verletzten wurden 21 leicht verletzt. An dem Unfall waren 52 Fahrzeuge beteiligt. Die BAB 31 bleibt voraussichtlich bis in die Mittagsstunden in Fahrtrichtung Emden und Bottrop voll gesperrt.

 

POL-MS: 3. Meldung zum Massenunfall auf der BAB A 31

Münster (ots). Am Freitag (18.11.11) gegen 19:15 Uhr kam es zu einem Massenunfall auf der BAB A 31 in Fahrtrichtung Emden zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup. Bei dichtem Nebel fuhren 52 Fahrzeuge aus bisher ungeklärter Ursache ineinander. An der Unfallstelle starb eine 44-jährige Frau aus Köln, ein 28-jähriger Mann aus Nordhorn und ein 50-jähriger Mann aus dem Kreis Borken. Schwer verletzt wurden 14 Personen und 21 Personen trugen leichte Verletzungen davon. Unter den Verletzten befanden sich nach derzeitigem Stand zwei Niederländische Staatsbürger.

Um den genauen Unfallhergang recherchieren zu können, trägt die Polizei alle belastbaren Informationen zusammen. Dazu vernimmt sie Zeugen, sichert Spuren, ordnet diese zu und wertet diese aus. Aufgrund der vielen beteiligten Fahrzeuge und des Unfallausmaßes wird die beweissichere Unfallaufnahme und anschließende Räumung der Unfallstelle bis in die Nachmittagsstunden dauern. Für die Dauer bleibt die BAB A 31 weiterhin in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Für Betroffene hat der Kreis Borken eine Personenauskunftsstelle eingerichtet, Telefon 02861/ 822162.

 

POL-MS: 4. Meldung zu Massenunfall auf BAB 31

Münster (ots).  Bei der Massenkarambolage am Freitagabend auf der BAB A 31 Fahrtrichtung Emden könnte nach derzeitigem Erkenntnisstand der Zusammenstoß zweier Pkws eine Kettenreaktion in Gang gesetzt haben. Die beiden Fahrzeuge befanden sich bei Eintreffen der Einsatzkräfte einige Meter vor den nachfolgenden 50 beteiligten Fahrzeugen. Sie kamen versetzt zum Stillstand. Der nachfolgende Fahrzeugverkehr reagierte auf den Unfall, indem die Fahrzeugführer bremsten oder versuchten, der Unfallstelle auszuweichen. Die Fahrerinnen und Fahrer kamen auf der gesamten Breite der Fahrbahn zum Stehen. Nachfolgende Fahrzeuge fuhren in die stehenden Fahrzeuge hinein. Der Nebel erschwerte das Einschätzen der Situation. Zwei Männer und eine Frau kamen bei dem Verkehrsunfall ums Leben. Wer sich zur Unfallzeit wo befunden hat, müssen die weiteren Ermittlungen beweissicher klären. Gutachter und Experten des Landeskriminalamtes NRW arbeiteten mit an der beweissicheren Unfallaufnahmen. Aus einem Hubschrauber heraus wurden Fotos von der Unfallstelle gefertigt.

Bei den 14 schwerverletzten Personen besteht nach derzeitigem Erkenntnisstand bei Keinem Lebensgefahr. Unter den Leichtverletzten befand sich ein vierjähriges Kind. Ein weiteres leicht verletztes Kind war ein halbes Jahr alt. Die verunfallten Fahrzeuge schleppte ein Abschleppunternehmen auf ein nahe gelegenes Firmengelände.Aus dem gesamten Regierungsbezirk Münster waren Polizei und Rettungskräfte im Einsatz. An der Unfallstelle befanden sich bis zu vierzig Polizisten. Voraussichtlich bleibt die Autobahn noch bis um 20:00 Uhr voll gesperrt.

 

POL-MS: 5. Meldung zu Massenunfall BAB 31

Münster (ots). Seit 22:00 Uhr ist die BAB 31 wieder in beide Richtungen zwischen den Anschlussstellen Heek und Ochtrup befahrbar. Die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten am Unfallort sind abgeschlossen.

 

POL-MS: Massenkarambolage BAB A 31 am 18. November 2011

Münster/Borken (ots). Gemeinsame Presseinformation des Polizeipräsidiums und der Staatsanwaltschaft Münster – Bisheriger Stand zur Massenkarambolage auf der BAB A 31 am 18. November 2011 – Meldung Nr. 6

Für die Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums ergibt sich auf der Grundlage der bisherigen Erkenntnisse vorbehaltlich eines noch ausstehendes Gutachtens  folgender Unfallhergang: Zur Unfallzeit befuhr eine 34-jährige Frau mit ihrem Ehemann und zwei Kindern die BAB A 31 in Fahrtrichtung Emden. Aufgrund einer ansatzlos auftretenden Sichtbehinderung durch Nebel fuhr sie zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup auf das Fahrzeug eines 40-jährigen Niederländers auf. Im Zusammenhang mit diesem Ereignis kamen beide Fahrzeuge zum Stillstand, was zunächst vom nachfolgenden Verkehr wahrgenommen wurde. Daraufhin kamen nach dem derzeitigen Erkenntnisstand vier Fahrzeuge  vor dieser Unfallstelle zum Stillstand. Die Insassen dieser Gruppe verließen teilweise ihre Fahrzeuge in der Absicht, Erste Hilfe zu leisten.

Nachfolgend kam es zunächst zu einer Kollision von zirka 20 weiteren Fahrzeugen, die aufgrund des registrierten Hindernisses entsprechend reagierten, jedoch aufgrund der Rahmenbedingungen die jeweiligen Kollisionen und die daraus resultieren Kettenreaktion nicht verhindern konnten. Die betroffenen Fahrzeuginsassen versuchten danach unmittelbar, ebenfalls ihre Fahrzeuge zu verlassen, um anderen Beteiligten Hilfe zu leisten oder aus der Gefahrenzone zu gelangen.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer weiteren Kollision von zirka 25 Fahrzeugen, welche aufgrund der Sichtverhältnisse auf die bereits stehenden Fahrzeuge auffuhren. In diesem Zusammenhang wurden eine 44-jährige Frau aus Köln und ein 50-jähriger Mann aus dem Kreis Borken, die ihre Fahrzeuge verlassen hatten, erfasst und erlitten tödliche Verletzungen. Eine dritte Person, ein 28-jähriger Mann aus Nordhorn, wurde im Rahmen dieser weiteren Kettenreaktion mit seinem Fahrzeug über die Leitplanke geschleudert und erlitt dabei ebenfalls tödliche Verletzungen. Insgesamt waren an dem Verkehrsunfall 51 Fahrzeuge mit insgesamt 104 betroffenen Personen beteiligt.

Die Unfallstelle wurde unter Beteiligung des Landeskriminalamtes NRW und der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle des Polizeipräsidiums Münster sowie der Kriminalwache Ahaus spurentechnisch aufgenommen. Die bisherige, noch nicht vollständig abgeschlossene Auswertung der Spuren bestätigt den festgestellten Unfallverlauf. Zeitnah wurden Betroffene in Kooperation mit den eingesetzten Notfallseelsorgern betreut und Angehörige benachrichtigt. “Die polizeilichen Maßnahmen an der Unfallstelle wurden durch die Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Münster koordiniert,” beschreibt Leitender Polizeidirektor Udo Weiss die Verantwortlichkeiten im Polizeipräsidium.” Hierfür wurde eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) eingerichtet, die es ermöglichte, die Einsatzkräfte  gezielt und strukturiert den jeweiligen Aufgaben zuzuordnen.” Unter anderem wurden von Beginn an drei Ermittlungsteams des Verkehrskommissariates eingesetzt. Durch diese Maßnahmen war es möglich, bereits zwei bis drei Stunden nach dem Unfallereignis eine Mindestzahl von 84 beteiligten Personen und 51 beteiligten Fahrzeugen zu nennen. Nach sechs Stunden stand für die Ermittler fest, dass insgesamt 104 Personen an dem Unfall beteiligt waren. Mit allen Beteiligten wurde Verbindung aufgenommen und die Unfallsachbearbeitung strukturiert angegangen. Die Identität der Toten und die Todesursache standen frühzeitig fest. Des weiteren konnten Zeugen ermittelt werden, durch deren Aussage der Unfallhergang im Abgleich mit der festgestellten Spurenlage nachvollziehbar wurde. Somit ergab sich ein konkretes Bild, welches sich im Erstellen einer digitalen Skizze konkretisierte. Zwar sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen, doch die Vorstellung des Unfallgeschehens wie oben dargestellt ergab sich für die Ermittler des Verkehrskommissariates Münster bereits am Samstag. Daran hat sich bisher nichts geändert.

“Bei einem Verkehrsunfall mit Toten und Verletzten wird stets ein Ermittlungsverfahren eingeleitet,” sagt Oberstaatanwalt Heribert Beck von der Staatsanwaltschaft Münster. “Wir müssen ermitteln, ob und in welchem Umfang wir Beteiligten strafrechtliches Fehlverhalten vorwerfen können. Erst wenn diese Ermittlungen im Detail der Staatsanwaltschaft vorliegen, kann sie über die weiteren Schritte im Strafverfahren entscheiden.”

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 19.11.2011 • RSS-Feed abonnieren

Frontalunfall auf der K27 – Vier Personen schwer verletzt – Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz

Dülmen (eigener Bericht). Schwer verletzt wurden vier Personen bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag auf der K27 bei Dülmen. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet eine 53-jährige Frau aus Lüdinghausen in den Gegenverkehr. Dort prallte sie frontal mit dem PKW eines entgegenkommenden 40-jährigen Aschebergers zusammen. Im Auto des Aschebergers befanden sich noch zwei weitere Personen. Die 53-jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Dülmen mit schwerem Gerät befreit werden. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz und flogen zwei Verletzte in Kliniken nach Münster bzw. Bochum. Die zwei weiteren Verletzten wurden mittels Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Unweit dieser Unfallstelle ereignete sich gestern abend bereits ein tödlicher Motorradunfall.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 28.10.2011 • RSS-Feed abonnieren
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